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Dienstag, 13. Februar 2018

[Rezension] Vergessene Welt - Ein Abenteuer in Dschungel

Professor Challenger gelangt auf einer seiner Expeditionen an ein Buch, das den Weg zu einem geheimnisvollen Ort beschreibt. Dort sollen entgegen aller wissenschaftlichen Auffassungen Dinosaurier überlebt haben. Gemeinsam mit einem Reporter, einem Jäger und seinem Konkurrenten Prof. Summerlee macht sich Challenger auf die strapaziöse Suche nach dem abgeschiedenen Flecken, mitten im südamerikanischen Dschungel.

Die "Vergessene Welt" wurde nach der Romanvorlage von Arthur Conan Doyle gezeichnet. Ich kenne den Klassiker leider nicht, habe mich aber trotzdem in der Geschichte gut zurecht gefunden. Die Tagebucheinträge von Challenger führen als Roter Faden durch die Geschichte. Sie lebt vor allem durch die Gegensätzlichkeit der Charaktere sowie das "Indiana Jones"-Feeling im Dschungel. Die Zeichnungen sind wirklich schön und unterstützen die Spannung. Kurze Rückblicke sind in Graustufen statt Farbe gehalten, so dass man sie nicht mit dem gegenwärtigen Erzählstrang durcheinander bringen kann. Das fand ich sehr gelungen.

Wie die meisten Comics vom Splitter Verlag ist auch dieses recht kurz und schnell durchgelesen. Trotzdem animiert die tolle Gestaltung immer wieder dazu, es in die Hand zu nehmen und durchzublättern. Das finde ich einfach großartig. Das Abenteuer endet ziemlich spannend, so dass ich am liebsten gleich weitergelesen hätte. Das werde ich so bald wie möglich nachholen. 

Sonntag, 11. Februar 2018

[Rezension] Im Eisland

Die Trilogie "Im Eisland" beschäftigt sich mit der Franklin-Expedition im späten 19. Jahrhundert. Damals wollte der englische Kapitän Franklin mit den zwei Schiffen "Terror" und "Erebor" die Nordwestpassage durch die Arktis entdecken. Doch die Fahrt stand unter keinem guten Stern. Krankheiten, Hunger und das arktische Eis setzten der Mannschaft zu.

Kristina Gehrmann hat mit dieser Graphic Novel ein sehr eindrückliches Bild der Reise gezeichnet. Es ist erschreckend, wie sich die Mannschaft im Laufe der Zeit verändert. Die Gesichter und Augen der Männer spiegeln das Elend wieder, dem sie ausgesetzt sind. Ich konnte mir die Kälte und den Verfall von Körper und Moral durch die Zeichnungen sehr gut vorstellen.

Auch die Erzählung konnte mich überzeugen. Die Geschichte ist durchweg spannend und nervenaufreibend. Toll fand ich auch die historischen Details im Anhang der Bände.

Die Trilogie besteht aus den drei Teilen "Die Franklin-Expedition", "Gefangen" und "Verschollen". Ich kann sie allen ans Herz legen, die Abenteuer mögen und vielleicht noch nie etwas von der Franklin-Expedition gehört haben.

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