Folgendes kennzeichne ich gemäß §2 Nr. 5 TMG als Werbung: In meinen Beiträgen finden sich Links zu Verlagen, Autoren, Amazon und anderen Blogs. Diese Verlinkungen sind freiwillig und der Inhalt meiner Beiträge ist nicht vorgegeben. Ich betreibe diesen Blog privat. Er dient der Unterhaltung und Information über Literatur und keinem kommerziellen Zweck. Die Texte geben meine persönliche und ehrliche Meinung wieder.

Samstag, 11. August 2018

[Rezension] Die Prophezeiung des magischen Steins





Infos zum Buch
Autor: Stephan M. Rother
Verlag: Thienemann Verlag
Seiten: 400
ISBN: 978-3-522-62164-9
erschienen am: 17.07.2018
Preis: Ebook 11,99 € und Taschenbuch 15,00 €
Hier könnt ihr das Buch erwerben.





Dafydd geht beim Barden Palatin in die Lehre. Nichts wünscht er sich mehr, als einmal ein so begnadeter Barde zu werden wie sein Meister. Doch Dafydd ist für viel mehr bestimmt: Eines Tages gelangt er in den Besitz des magischen, singenden Steins. Damit ist er auserwählt, das Land vor dem bösen Montezuma zu beschützen, der wieder auferweckt werden soll. 


 Das Cover dieses Buches finde ich wirklich sehr gelungen, denn es erinnert mich total an die Argonath aus dem Herrn der Ringe. Auch der Klappentext war genau nach meinem Fantasy-Geschmack und ich habe mich sehr auf die Geschichte gefreut. Im Nachhinein bin ich etwas hin- und hergerissen, ob man nicht mehr daraus hätte machen können.

Zunächst einmal das Positive: Die Charaktere. Ich fand sie wirklich alle toll und besonders. Wir haben hier eine Gruppe von Gefährten, die bunt zusammengewürfelt ist. Neben den zwei Barden gibt es außerdem noch eine Prinzessin, einen Zwerg einen Gnom und eine Magierin. Trotzdem konnte man alle gut auseinander halten und jede Figur hatte ihre eigenen Macken und Marotten. Leider war es ausgerechnet die Hauptfigur, Dafydd, zu der ich keinen Bezug bekam. Ich fand ihn einfach nicht so interessant wie die anderen. Stattdessen hätte ich viel lieber mehr von dem Zwerg oder dem Gnom gelesen.

Die Geschichte an sich ist auch wirklich gut geschrieben. Wer „Die Königschroniken“ von Stephan M. Rother kennt, der weiß um seinen besonderen Schreibstil, der sich auch hier wiederfindet. Leider fehlte mir ein wenig die Spannung. Obwohl die Figuren viel erleben, hatte ich immer wieder das Gefühl, dass es so vor sich hinplätschert. Dabei sind die Dialoge und die Schauplätze so toll beschrieben! Aber es hat mich einfach nicht so gepackt.

Trotz dieser kleinen Kritikpunkte war „Die Prophezeiung des magischen Steins“ ein gutes Fantasybuch für Jugendliche, dass ich jungen Fans klassischer High Fantasy weiterempfehlen kann.


Herzlichen Dank an NetGalley und den Thienemann-Esslinger Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars!


2 Kommentare:

  1. Hey Rubine,
    ich lese das Buch gerade und mache, nach fast einem Viertel, eine Pause. Es ist nicht schlecht aber es zieht sich so und irgendwie zieht mich das Buch aber nicht so in seinen Bann. Das hätte ich eigentlich erwartet. Die Geschichte dümpelt so vor sich hin, sodass ich tatsächlich daran denke, es abzubrechen. Ich kann nicht mal richtig greifen, woran es eigentlich liegt. Es fehlt mir irgendwie der Sog, der mich sonst in solche Fantasybücher zieht.
    GlG, monerl

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo monerl,

      so ähnlich habe ich es auch empfunden. Es hat mich nicht total gelangweilt, aber so richtig kommt die Geschichte nicht "aus dem Quark". Schade eigentlich, denn ich mag den Schreibstil des Autors an und für sich. Auch hier gibt es diese schönen Momente, aber leider konnte die Geschichte mich ebenfalls nicht in ihren Bann ziehen.

      Liebe Grüße,
      Rubine

      Löschen

DATENSCHUTZ: Durch das Kommentieren eines Beitrags auf dieser Seite werden automatisch über Google personenbezogene Daten erhoben. Diese Daten werden ohne Ihre ausdrückliche Zustimmung nicht an Dritte weitergegeben. Weitere Informationen finden Sie in der Datenschutzerklärung. Mit dem Abschicken eines Kommentars wird die Datenschutzerklärung akzeptiert.

Weitere Rezensionen

Was gibt's Neues bei ...