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Freitag, 11. Januar 2019

[Rezension] No time to eat





Infos zum Buch
Autor: Sarah Tschernigow
Verlag: Ullstein Buchverlag
Seiten: 250
ISBN: 9783843718554
erschienen am: 27.12.2018
Preis: 12,00 € als Taschenbuch und 10,99 € als Ebook
Hier könnt ihr das Buch erwerben.





Nachdem ich in der Weihnachtszeit ordentlich Plätzchen und Schokolade gefuttert habe, kam dieses Buch genau richtig, um mich wieder ans gesunde Essen zu erinnern. Es richtet sich in erster Linie an Menschen mit wenig Zeit oder Lust zum Kochen, die sich aber trotzdem gesund ernähren wollen. 


Mein Eindruck von diesem Ratgeber war durchweg positiv. Sarah Tschernigow ist einigen vielleicht von ihrem Podcast bekannt, ich kannte diesen zuvor nicht. Deshalb bin ich auch mit wenig Erwartungen an das Buch gegangen, denn mal ehrlich: Wer sich ab und zu mit Ernährung beschäftigt, weiß doch eigentlich schon, worauf es ankommt. Das Problem ist immer, das Wissen auch umzusetzen! 

Und genau da will dieses Buch eine Hilfe sein. Sarah gibt viele Tipps, wie man sich die Ernährung im Alltag einfach machen kann. Dabei geht sie besonders auf "Meal Prep" ein, also die Möglichkeit, sein Essen vorzubereiten und für die nächsten Tage in Portionen einzuteilen. So braucht man es nur noch aus dem Kühlschrank holen und für die Arbeit in die Tasche packen. 


Die Grundlage von Sarahs Ernährungsempfehlungen ist dabei das Prinzip von "Clean Eating". Das bedeutet, dass man auf besonders natürliche Lebensmittel zurückgreift, die aus möglichst wenig Zutaten bestehen. Eine Erdbeere besteht nunmal nur aus Erdbeere und nicht aus zehn verschiedenen Zutaten wie in einem Erdbeerjoghurt, von denen man die Hälfte nicht einmal aussprechen kann, geschweige denn weiß, was sich dahinter verbirgt. 

Ganz neu sind die Ansätze in diesem Buch natürlich nicht, aber es ist hilfreich, sich daran zu erinnern und den ein oder anderen Tipp zu erhalten. So gebe ich jetzt immer ein paar Tiefkühl-Himbeeren in mein Wasser für die Arbeit, was mir einfach viel besser schmeckt, als neutrales Wasser. Dadurch greife ich viel öfter zum Wasser und trinke automatisch mehr, weil es einfach leckerer ist. 


Eine weitere große Stärke des Buches ist die Offenheit von Sarah, wenn sie von ihren persönlichen Erfahrungen berichtet. Das wirkt sehr authentisch und nah, so dass man beim Lesen das Gefühl hat, man spricht mit einer guten Freundin, die nicht in punkto Ernährung über einem steht, sondern auf Augenhöhe ist und auch meine Probleme kennt. Mir hat das so gut gefallen, dass ich nun auch ihren Podcast höre und mich auf viele weitere gute Tipps für Vielbeschäftigte freue. 


Wer den Podcast schon kennt, für den bietet das Buch eventuell nicht mehr so viel Neues. Für alle anderen, die sich zwischen zwei Terminen oft schnell den Schokoriegel genehmigen, kann "No time to eat" das ein oder andere Aha-Erlebnis bereithalten.


Herzlichen Dank an NetgalleyDE und den Ullstein Buchverlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars!

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